
Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken und der Begrüßung durch Thomas Bäumer eröffnete dieser den diesjährigen Studientag mit seinem Impulsreferat:
„Dafür sind wir doch gar nicht ausgebildet“.
Schule ist einer der zentralen Lebensräume für Kinder
und Jugendliche. Aber können konkret erlebte Todes- oder
Trauererfahrungen im Schulalltag adäquat begleitet
werden?
Da solche Verluste oder andere dramatische
Lebensereignisse einen Menschen, egal ob Erwachsener
oder Kind in seiner ganzen Person treffen, ist er voll
von diesem Ereignis und ist deshalb auch voll damit
beschäftigt.
Dies trifft auch bei Schülern zu – egal in welchem Alter
sie sind. Da Schule ein zentraler Lebensbereich ist, ist
er für die Trauerverarbeitung eines Kindes oder eines
Jugendlichen wesentlich.
Th. Bäumer schildert die Trauererfahrungen in
Bezug auf Schule aus Sicht der Betroffenen, der
Begleiter und Psychotherapeuten und der Lehrer. Deutlich
wird, dass alle betroffen sind: die Familie, die
Mitschüler, die Lehrer.
Seine Erfahrung ist: Wenn sich alle damit beschäftigen,
ist es leichter und besser zu ertragen und ein „normaler
Schulalltag“ ist schneller wieder praktizierbar.
Danach schildern in der Podiumsdiskussion die Teilnehmer ihre Erfahrungen zum Umgang mit Tod an der Schule. Folgende Ergebnisse lassen sich festhalten:
Abschließend lässt sich sagen, dass es unbedingt
nötig ist, sich auch in der Schule dem Thema Tod zu
stellen und offen damit umzugehen.
„Es wird besser, wenn wir es uns schwer machen und
uns auseinandersetzen!“
Nach dem Mittagessen gab es drei Workshops:
Im abschließenden Plenum folgte der Austausch mit Informationen und Anregungen.
Zum ausführlichen Protokoll (interner Bereich)