Arbeitskreis trauernde Eltern und Geschwister

in Baden-Württemberg

Studientag 2007 - Kurzprotokoll

Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken und der Begrüßung durch Thomas Bäumer eröffnete dieser den diesjährigen Studientag mit seinem Impulsreferat:

„Dafür sind wir doch gar nicht ausgebildet“.

Schule ist einer der zentralen Lebensräume für Kinder und Jugendliche. Aber können konkret erlebte Todes- oder Trauererfahrungen im Schulalltag adäquat begleitet werden?
Da solche Verluste oder andere dramatische Lebensereignisse einen Menschen, egal ob Erwachsener oder Kind in seiner ganzen Person treffen, ist er voll von diesem Ereignis und ist deshalb auch voll damit beschäftigt.
Dies trifft auch bei Schülern zu – egal in welchem Alter sie sind. Da Schule ein zentraler Lebensbereich ist, ist er für die Trauerverarbeitung eines Kindes oder eines Jugendlichen wesentlich.

Th. Bäumer schildert die Trauererfahrungen in Bezug auf Schule aus Sicht der Betroffenen, der Begleiter und Psychotherapeuten und der Lehrer. Deutlich wird, dass alle betroffen sind: die Familie, die Mitschüler, die Lehrer.
Seine Erfahrung ist: Wenn sich alle damit beschäftigen, ist es leichter und besser zu ertragen und ein „normaler Schulalltag“ ist schneller wieder praktizierbar.

Danach schildern in der Podiumsdiskussion die Teilnehmer ihre Erfahrungen zum Umgang mit Tod an der Schule. Folgende Ergebnisse lassen sich festhalten:

Abschließend lässt sich sagen, dass es unbedingt nötig ist, sich auch in der Schule dem Thema Tod zu stellen und offen damit umzugehen.
„Es wird besser, wenn wir es uns schwer machen und uns auseinandersetzen!“

Nach dem Mittagessen gab es drei Workshops:

Im abschließenden Plenum folgte der Austausch mit Informationen und Anregungen.

Zum ausführlichen Protokoll (interner Bereich)