Studientage
Seit einigen Jahren bieten wir Studientage für
Gruppenleiter und Interessierte an. Die Treffen finden
einmal im Jahr in Tübingen statt. In Vorträgen und
Workshops haben wir so die Möglichkeit uns
weiterzubilden, auszutauschen und neue Ideen für unsere
Arbeit zu entwickeln. Darüber hinaus werden neue
Erkenntnisse und Entwicklungen in der Trauerbegleitung
vorgestellt und besprochen.
Zu den Studientagen laden wir Gruppenleiter,
Mitarbeiter von Institutionen und Menschen ein, die im
ehrenamtlichen oder im professionellen Bereich mit
Trauernden zu tun haben oder sich für diesen Bereich
qualifizieren wollen.
Personen, die erst vor kurzem ein Kind oder einen
nahen Angehörigen verloren haben, können an diesen
Veranstaltungen nicht teilnehmen.
7. Studientag für Gruppenleiter und
Interessierte
am 8.5.2010 in Tübingen im Gemeindehaus der Eberhardsgemeinde
- Trauma - Trauer - Lebenswert
Wie können wir nach einer traumatischen Erfahrung wieder zu
einem lebenswerten Alltag zurückfinden?
Referent: Thomas Weber, Diplom-Psychologe
Seit 2003 Geschäftsführer der TraumaTransformConsult GmbH in Much bei
Köln und Leiter der Gutachtenstelle. Arbeitsschwerpunkte: forensische
Sachverständigengutachten, Krisen- und Notfallmanagement bei
Großschadensereignissen und traumaspezifische Fortbildungen. Er
leitet(e) die psychologische Nachsorge im Auftrag der Unfallkassen bei
den Amokläufen von Emsdetten und Winnenden.
- Resilienz
Welche Möglichkeiten bietet unsere seelische Widerstandskraft?
Referentin: Dr. med. Sonja Sieslack, Fachärztin für Kinder-
und Jugendpsychiatrie
an der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Tübingen
Teilnehmer der Veranstaltung können die Unterlagen zu den Vorträgen ab
sofort per Mail anfordern
bei website@ateg-bw.de. Download im internen Bereich: Resilienz, Einführung Psychotraumatologie
6.
Studientag 2009 • "Kinder und Trauer"
Vorträge
- Wie
können Kinder trauern? Der Umgang von Kindern mit dem Tod von
nahen Angehörigen
Vortrag von Dr. med. Gottfried Maria Barth, Oberarzt der Abteilung
Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes
und Jugendalter an der Universitätsklinik Tübingen - Psychotherapeutische
Trauerbewältigung mit Kindern und Jugendlichen
Vortrag von Dipl.-Psychologin Heidrun Rauscher-Lacher / Aalen
- „Unser
Sohn spricht nicht darüber.“ Über den
Umgang mit
problematischen Situationen nach dem Tod eines Geschwisters
Vortrag von Thomas Bäumer, Familientherapeut u.
Trauerbegleiter, Tübingen
Teilnehmer des Studientages können die Handouts zu den Vorträgen bei website@ateg-bw.de per Mail anfordern.
5. Studientag 2008:
Referate
-
Prälat i. R. Martin Klumpp: "Wenn Trauer in die Jahre
kommt"
-
Dr. med. Dipl.-Psych. Isa Sammet:
"Macht Trauer krank? - Psychosomatische
Erkrankungen nach schweren Verlusterfahrungen"
Workshops
-
Tanzworkshop:
Alexandra Lange-Sturm
-
Kunsttherapie mit Trauernden:
Kathrin Hillermann, Dipl.
Kunsttherapeutin
-
Über das Gestalten von Gruppenabenden:
Joachim Werner, Gruppenleiter, ATEG
Protokoll des
Studientags und Texte / Konzepte der Vorträge im
internen Bereich
4. Studientag 2007
Tod und Trauer in der Schule
- Impulsreferat Thomas Bäumer
- Podiumsdiskussion mit schulischen Funktionsträgern
(Schulleitung/rel. Pädagogen/Elternvertreter ...)
- Workshops:
„Meditativer Tanz und Trauer“,
„Wo warst Du, Gott?“
„Über die heilsame Kraft von Ritualen“.
Kurzprotokoll •
ausführliches Protokoll (interner
Bereich)
3. Studientag 2006
Referate:
- Henning Ross - „Was will mir mein Körper damit
sagen?“ Über den Einsatz von Körpertherapie in der
Begleitung von trauernden Eltern und Geschwistern –
Vortrag und Übungen
- Annette Meier-Braun – „Trauernde in der Gruppe
begleiten – Erfahrungen, Beispiele und Hintergründe
aus der Praxis“ (x)
- Thomas Bäumer - Neue Entwicklungen und spezielle
Aspekte der Trauerbegleitung
2. Studientag 2005
Referate u. Workshops:
- Annegret Braun - „Vielen Dank für Ihre guten
Vorschläge. “
Über die Bedeutung der Bestattung für die Zeit der
Trauer
- Martin Enz – Mit Kinder über den Tod reden (x)
- Thomas Bäumer - „Das so zu sehen, ist für mich
eine große Erleichterung.“ Über die Bedeutung von
Wirklichkeitskonstruktionen im (persönlichen) Umgang
mit Verlusterlebnissen
1. Studientag 2003
Referate:
- Dr. Ulrich Mack - Bedeutung und Umgang mit Scham
in der Trauer (x)
- Martin Klumpp - Übersinnliche Erfahrungen in der
Trauer (x)
- Karl-Heinz Schuldt – Dem Teufel entkommen – Suizid
als Weg zum Paradies?
- Thomas Bäumer – „Ich mal dem Stefan was.“ – Tod
und Trauer in Kinderzeichnungen und deren Bedeutung
für die Arbeit mit trauernden Eltern und Geschwistern
(x) – liegt als HörCD vor und kann über die
ATEG-Zentrale bestellt werden
ATEG-BW e.V. - Bergheimer Weg 14 - 70839 Gerlingen